Agrar- und Forstbericht 2025
Kompendium mit Fokus-Themen 50 Jahre Versuchszentrum Laimburg, 30 Jahre Waldarbeitskurse in der Forstschule Latemar, Wiedereinführung der Weideprämie, Fortschritte im Bereich des Wildtiermanagements
Der Agrar- und Forstbericht dient als umfassende Bestandsaufnahme und strategisches Planungsinstrument, er liefert die datenbasierte Grundlage für politische Maßnahmen in Südtirol, um gezielt auf klimatische Herausforderungen, den Schutz der Berglandwirtschaft und die Stärkung des ländlichen Raums zu reagieren. Insgesamt, fasste Landwirtschafts- und Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher zusammen, "war das vergangene Jahr ein positives Jahr für die Land- und Forstwirtschaft, dies ist sowohl dem Einsatz und dem Fleiß der Bäuerinnen und Bauern zu verdanken wie auch allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Abteilungen und Einrichtungen, die an der Erstellung des Agrar- und Forstberichts mitgewirkt haben". Die neueste Ausgabe dieses Kompendiums wurde von Vertretern aller Bereiche am 21. Juli vorgestellt. Im ersten Teil werden Fokus-Themen aus dem Jahr 2025 vorgestellt: 50 Jahre Versuchszentrum Laimburg und 30 Jahre Waldarbeitskurse in der Forstschule Latemar, die Wiedereinführung der Weideprämie und die Fortschritte im Bereich des Wildtiermanagements. "Mit dem Agrar- und Forstbericht liegen uns Statistiken vor, aus denen ersichtlich wird, wo politische Maßnahmen gesetzt werden sollen", unterstrich Landesrat Walcher: "Der Agrar- und Forstbericht ist die Grundlage für zukünftige Entscheidungen."
Ressortdirektor Ulrich Höllrigl ging, auch in seiner Funktion als geschäftsführender Direktor der Abteilung Landwirtschaft, auf die Wiedereinführung der Weideprämie ein: Diese unterstützt eine Form der Tierhaltung, die Tierwohl, Landschaftspflege und nachhaltige Almbewirtschaftung miteinander verbindet. Es ist auch eine wichtige Maßnahme, um die Viehzucht gezielt zu fördern. 2026 gab es bislang 4844 gültige Ansuchen, circa 43.000 Tiere auf 1335 Almen, 41.500 Rinder und 1500 Pferde.